Kenosoftware "KenoMax"

Abb.: Kenoprogramm "KenoMax"

Beispiel Tipp-Erstellung

In KenoMax können Tipps auf drei verschiedene Arten erstellt werden. Neben der manuellen Erfassung und Erstellung per KenoMax-System gibt es die Erstellung per Zufallsgenerator. Dieser kann auf vielfältige Art und Weise eingestellt werden. So können zum einen unerwünschte Zahlen blockiert werden und zum anderen können an die Tippreihen Bedingungen geknüpft werden.


1. Gruppen-Einteilung und Zahlen blockieren

Als Beispiel sollen 24 Zahlen gespielt werden, die per Zufallsgenerator ausgewählt werden sollen. Man möchte aber bestimmte Zahlen von vorn herein von der Zufallsauswahl ausschließen. KenoMax bietet diese Möglichkeit an, die Zahlen können aufgrund der großen Menge von 70 Zahlen aus Gründen der Übersichtlichkeit in Gruppen eingeteilt und somit gruppenweise für die Zufallsauswahl blockiert werden. Im Beispiel wurden die Gruppen A-C blockiert (siehe Rahmen "Zahlen dieser Gruppen blockieren").

Zuvor wurden diejenigen Zahlen, die ausgeschlossen werden sollen, bei den Zahlengruppen A-C eingetragen. Die Eintragung erfolgt durch das Anklicken der Kugeln. Ist man mit einer Gruppe fertig, klickt man einfach auf einen der Buchstaben A-J. In nachfolgenden Beispiel hätten alle Zahlen auch in der Gruppe A Platz gehabt, die Verwendung von verschiedenen Gruppen kann jedoch übersichtlicher sein. So sind im Beispiel in der Gruppe A alle Zahlen mit Endziffer 1, in der Gruppe B alle "Schnapszahlen" und in die Gruppe C alle Zehnerzahlen eingetragen.

Wird aus Versehen eine Zahl doppelt verwendet, so bleibt sie nur in der Gruppe erhalten, in der sie zuerst vorkommt. Im Beispiel war ursprünglich auch die "Schnapszahl" 11 in der Gruppe B eingegeben worden. Da die 11 aber bereits in der Gruppe A vorkam, wurde sie aus der Gruppe B gelöscht.

Abb.: Kenoprogramm "KenoMax" - Kenozahlen vom Zufallsgenerator ausschließen

Abb.: Die Zahlen mit grünen Hintergrund sind blockiert, d.h. sie werden bei der Zahlenauswahl per Zufallgenerator ausgeschlossen


2. Zahlenauswahl

Zuerst wird die Zahl "24" neben dem Schalter [Zahlen zufällig wählen] eingetippt, dann wird dieser Schalter angeklickt. Jetzt tauchen 24 rote Kugeln im Zahlenfeld auf. Wenn man mit der Zahlenauswahl noch nicht einverstanden ist, kann man mit Mausklicks auf die Kugeln Zahlen aktivieren bzw. deaktivieren. Wenn man mit der Auswahl zufrieden ist, klickt man auf [Weiter].

Abb.: Kenoprogramm "KenoMax" - Per Zufallsgenerator wurden 24 Kenozahlen ausgewählt

Abb.: 24 Zahlen wurden per Zufallsgenerator gewählt (rote Kugeln)


2. Tippreihen per Zufallsgenerator erstellen

Man möchte insgesamt 30 Tippreihen spielen, davon sollen vier mit Kenotyp 2, einer mit Kenotyp 3, zehn mit Kenotyp 9 und 15 mit Kenotyp 10 vom Zufallsgenerator erstellt werden. Dazu einfach die Anzahl der gewünschten Tippreihen in die Felder "Anzahl Tipps" eintragen.

Im Beispiel sollen bei den Kenotypen 9 und 10 keine Tippreihen verwendet werden, die folgenden Bedingungen widersprechen: Es soll keine Kenotyp 9-Tippreihe entstehen, die im Vergleich mit allen bisherigen Kenoziehungen schon einmal einen 8er oder 9er erzielt haben. Dazu wird im Eingabefeld "verwerfen ab dieser Trefferanzahl" die vorgeschlagene Zahl "9" auf "8" abgeändert und das Häckchen im vorangestellten Feld "verwerfen wenn bereits gezogen" gesetzt. Auch sollen diese Tippreihen in der Quersumme nicht weniger als 225 oder mehr als 413 haben. Dazu wird auch das Häckchen im Feld "Quersummenbereich anwenden" gesetzt. (Die Quersummenbereiche selbst werden unter "Extras - Optionen" festgelegt.)

Bei Kenotyp 10 werden im Beispiel keine Tippreihen verwendet, die folgenden Bedingungen widersprechen: Es soll keine Kenotyp 10-Tippreihe entstehen, die im Vergleich mit allen bisherigen Kenoziehungen schon einmal einen 9er oder 10er erzielt haben. Dazu wird im Eingabefeld "verwerfen ab dieser Trefferanzahl" die vorgeschlagene Zahl "10" auf "9" abgeändert und das Häckchen im vorangestellten Feld "verwerfen wenn bereits gezogen" gesetzt. Auch sollen diese Tippreihen in der Quersumme nicht weniger als 256 oder mehr als 453 haben. Dazu wird auch das Häckchen im Feld "Quersummenbereich anwenden" gesetzt.

Der Schalter für "Wahlzahlen gleichmäßig verteilen" bewirkt, dass die ausgewählten Zahlen vom Zufallsgenerator beim Bilden der Tippreihen gleich oft verwendet werden, natürlich soweit das mathematisch möglich ist. Dadurch wird eine ausgewogene, harmonische Abdeckung erreicht, die in manchen Fällen sogar einem System nahe kommen kann. Anmerkung: Diese Art der Verteilung wird auch in der Lottosoftware Merlin praktiziert und wird dort als "PC-generiertes VEW" bezeichnet".

Die Tippreihen werden nach dem Klick auf [Tipps berechnen] erzeugt. Sobald die Tippreihen zur Verfügung stehen, erscheint ganz unten in der Statuszeile der Eintrag "FERTIG: xx Tippreihen". Nach dem Klick auf [Weiter] werden die erstellten Tippreihen angezeigt. Dort können sie gesichtet werden und bei Bedarf manuell bearbeitet werden.

Abb.: Kenoprogramm "KenoMax" - Per Zufallsgenerator werden Kenotipps mit Kenotyp 9 und 10 erstellt

Abb.: Bei der Erstellung der Tipps per Zufallsgenerator können einige Bedingungen vorgegeben werden


3. Tippreihen-Anzeige
Manuelle Nachbearbeitung möglich

Die 30 Tippreihen, die eben mit dem Zufallsgenerator erstellt wurden, werden nun tabellarisch angezeigt und können - sofern man das möchte - manuell weiter bearbeitet werden, d.h. man kann die Zahlen ändern, auch Zahlen anhängen (der Kenotyp wird dabei natürlich verändert). Auch können neue Tippreihen hinzugefügt oder gelöscht werden.

Abb.: Kenoprogramm "KenoMax" - manuelle Weiterbearbeitung möglich

Abb.: Anzeige der Tippreihen - eine manuelle Weiterbearbeitung ist möglich


4. Tippscheindruck

Nach der Fertigstellung der Tipps können die Tippreihen auf Spielscheine ausgedruckt werden. Dazu im Menü auf [Drucken - Spielschein(e) drucken] auswählen.

Auch in diesem Programmteil ist noch eine manuelle Nachbearbeitung (vor dem Drucken) möglich. Durch Anklicken der Zahlen werden diese an- bzw. ausgeschaltet. Wichtig ist in einem solchen Fall, dass die gemachten Änderungen auch gespeichert werden, damit die Gewinnauswertung den richtigen Treffererfolg anzeigen kann. Zur Sicherheit erscheint auch eine Abfrage zur Speicherung, falls Änderungen vorgenommen wurden.

Abb.: Kenoprogramm "KenoMax" - Schematische Darstellung der Kenotipps auf den Spielscheinen

Abb.: Bei der Druckansicht wird die "plus 5"-Teilnahme, der Einsatz pro Tippreihe und die Teilnahmedauer festgelegt


5. Gewinnauswertung

Nach der Ziehung interessiert es natürlich, ob man gewonnen hat oder nicht. Dazu im Menü auf [Gewinne - Gewinnermittlung] gehen, die auszuwertende Tippdatei laden und auf [Auswerten] klicken. Dann wird die Gewinnauswertung für alle Kenotypen angezeigt. Möchte man den Treffererfolg der jeweils vorhandenen Kenotypen sehen, genügt ein Klick auf die entsprechende Tabellenzeile. Dann erscheint in der unteren Bildschirmhälfte die Detailauswertung des ausgewählten Kenotyps.

Abb.: Kenoprogramm "KenoMax" - Gewinnauswertung über alle bisherigen Kenoziehungen

Abb.: Gesamt-Übersicht - komplette Gewinn-Auswertung aller im Tipp vorhandenen Kenotypen



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